Yeotone
die FENDEL PDF Drucken E-Mail

beeindruckt und berührt mit ihrer neuen CD 

"Tapetenwechsel " - Hommage an Hildegard Knef

Mit ihrer neuen CD „Tapetenwechsel“ zeigt dieFENDEL, in Kabarettkreisen nicht unbekannt, dass sie auch als Sängerin nicht nur Substanz hat, sondern auch in diesem Fach brilliert und berührt. „Tapetenwechsel“ mit Liedern der Knef und eigenen Songs geht einfach unter die Haut!
Mit ihrer unverwechselbaren, dunkel-rauchigen Stimme verleiht dieFENDEL den Knef-Liedern eine ganz eigene Note, ohne das Original zu verraten.
Gewiefte Piano-Arrangements, ausdrucksstark, vielseitig, unverwechselbar gesungen – eine würdige Hommage an die Knef. Die Zwischentöne und die Intensität dieser Interpretation berühren, die Musikalität beeindruckt. Der Zuhörer schwankt zwischen Ergriffenheit und Melancholie, Sehnsucht und Lebensfreude.
Die Stimme – das persönlichste aller Instrumente – nutzt dieFENDEL meisterhaft und bringt uns die Gedanken- und Gefühlswelt der Knef und ihre eigene in wunderbarem Gewand näher. Knefs besondere Kraft und Intensität, ihre lakonische Weltsicht, ihr einnehmender Charme, ihre Schlagfertigkeit und ihr Zynismus, all das erweckt dieFENDEL für ihr Publikum neu zum Leben. Dabei mischt sie gekonnt Eigenes mit den Texten und Chansons der Knef und verleiht ihrem Programm damit eine ganz persönliche Note. Eine gelungene Mischung, die dem deutschen Star gerecht wird!

Die Künstlerin

Seit fast 20 Jahren steht die gebürtige Rheinländerin dieFENDEL auf der Bühne und spielte in zahlreichen Solo-Projekten und Ensembles.
Nach Schauspielausbildung, Regie und Leitung einer Kleinkunstbühne in Karlsruhe zog sie 2007 nach Berlin, wo die Neu-Berlinerin inzwischen als die "Neuentdeckung der Berliner Chansonszene" gilt.
dieFENDEL lässt sich in keine der üblichen Schubladen einordnen. Auf der einen Seite frech, kein Blatt vor den Mund nehmend, auf der anderen Seite voller Sehnsucht und Melancholie. Ihre dunkel-rauchige Stimme geht unter die Haut, ihre sensiblen, melancholischen Texte treffen direkt ins Herz. In ihren eigenen Texten und Programmen präsentiert sie eine spannende Mischung aus Chanson und Kabarett, sie erzählt von menschlichen Abgründen und begleitet ihr Publikum in die Nacht, ins Glück, ins Leid, in den Rausch der Liebe und manchmal auch bis vor den eigenen Spiegel. Unerfüllte Sehnsüchte, skurrile Hirngespinste und alltägliche Bedürfnisse schildert dieFENDEL mal mitreißend poetisch, mal schonungslos derb und frivol - immer mit fein dosierter Ironie. dieFENDEL ist ein Phänomen - eine Meisterin der Zwischentöne.

Gesang: dieFENDEL
Am Flügel: Doro Gehr

Texte von Hildegard Knef/Niessen/Bronner/dieFENDEL
Aufgenommen in Berlin im August 2009

Arrangements/Kompositionen: Doro Gehr, Markus Syperek, Patrick Kirst, Rainer Granzin und Thomas Bierling

 

Download Pressetext

Download Cover Vorderseite
Download Cover Rückseite

 

Website der Künstlerin:

www.diefendel.de

 

Videos auf youtube:

Leider viel zu faul

Mein Zimmer bei Nacht

 
Trauer um Anneliese Knoop-Graf PDF Drucken E-Mail

„Weitertragen, was wir begonnen haben“ – dieses Vermächtnis ihres Bruders hat Anneliese Knoop-Graf zu ihrer Lebensaufgabe gemacht und bis ins hohe Alter verfolgt. Am 27. August 2009 ist die Schwester des Widerstandskämpfers Willi Graf im Alter von 88 Jahren in Bühl verstorben.

Willi Graf (1918-1943) gehörte zum Kern der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Nach der Verhaftung der Geschwister Scholl ist Anneliese Knoop-Graf am 18. Februar 1943 gemeinsam mit ihrem Bruder in München von der Gestapo inhaftiert worden. Willi Graf wurde von den Nazis ermordet, doch da sie über die Aktivitäten der "Weißen Rose" tatsächlich nicht informiert war, wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

„Weitertragen“ war der Auftrag Willi Grafs an seine Schwester, dem sie sich durch eine umfangreiche Publikations- und Vortragstätigkeit über die Geschichte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus gestellt hat. Nach dem Krieg baute sie mit ihrem Ehemann Bernhard Knoop das Landschulheim Marienau in Niedersachsen wieder auf und machte es zu einem der führenden Internate in Deutschland. Seit Gründung der Weiße Rose Stiftung im Jahre 1987 war Anneliese Knoop-Graf deren stellvertretende Vorsitzende. Die Vorsitzende der Stiftung, Hildegard Kronawitter, würdigte Anneliese Knoop-Graf als eine „Mahnerin für Zivilcourage und Übernahme persönlicher Verantwortung in der Demokratie. Wer sie kannte, hat sie bewundert, verehrt und geliebt“. 1996 wurde ihr die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen, sie war Ehrenbürgerin der Stadt Bühl und trug die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe.

Bis kurz vor ihrem Tod hat sie unermüdlich Schulen und andere Bildungsstätten besucht und in ungezählten Vorträgen Zeugnis gegeben über die Weiße Rose und ihre Mitglieder. Eine ihrer wichtigsten Botschaften an die Schülerinnen und Schüler war dabei stets: „Ihr müsst lernen, 'nein' zu sagen!“

Im Jahr 2007 ist bei Yeotone unter dem Titel „…weitertragen.“ ein Mitschnitt eines ihrer Vorträge erschienen. Dieses wertvolle Zeitdokument belegt auf eindrucksvolle Weise die Energie und Klarheit, mit der Anneliese Knoop-Graf bis ins höchste Alter Erinnerungsarbeit betrieben hat, mehr als jede schriftliche Niederlegung ihrer Gedanken es vermögen würde. Damit können auch künftige Generationen die Intensität ihrer Vorträge noch aus erster Hand erleben.

Die von der Journalistin Sina Rosenkranz redaktionell betreute CD entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Peter Steinbach, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, der auch das Vorwort zur CD gesprochen hat.

Download Pressemitteilung